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Einfärben von Betonwaren

Umweltschonende Pigmente durch Recycling von Druckertonern


Beton erfreut sich gegenwärtig als Baustoff nicht nur bei Bauingenieuren, sondern auch unter Architekten und Tragwerksplanern großer Beliebtheit. Aus ästhetischer Sicht verdankt Beton seinen Stellenwert seitens der Tragwerksplaner seinem stabilen und soliden Erschei­nungs­bild. Die Planer setzen sich inzwischen jedoch zunehmend mit seinen Oberflächenstrukturen und -veredelungen auseinander, oft ohne das Potenzial von Beton in Bezug auf seine Farbgebung vollständig auszuschöpfen. Diese Entwicklung ist in erster Linie auf den mit der Pigmentzugabe verbundenen Kostenaufwand zurückzuführen. Die für das Einfärben des Betons mit vorhandenen Farbstoffen, wie Kohlen­stoffschwarzpigmente [1], Synthetikfarben [2, 3], Hämatit und diverse Oxide, anzusetzenden Kosten können im Vergleich zu nicht gefärbtem Normalbeton die Materialkosten bis auf das Doppelte hochtreiben. Diese Kosten erfahren sogar noch eine Steigerung, wenn in der Planung zum Beispiel eine Farbe wie Blau vorgeschrieben wird, da das zur Herstellung dieser Farbe zu beschaffende Kobalt äußerst kostenintensiv werden kann. Eine preisgünstige und dazu noch dauerhafte Lösungsalternative zum Einfärben von Beton kann die Zugabe rezyklierter Tonerpigmente sein. Das Recyclingwesen gemäß gesetzlicher Regulierung [4] ist zwar gewöhnlich gut und effizient organisiert, aber das aus verbrauchten Tonerpatronen gezogene Tonerpulver ist nur noch bedingt wieder verwendbar, d. h. es ist zur Verwendung in Druckgeräten nicht mehr geeignet. Tonerpulver ist ein sehr feinkörniges Material und wird üblicherweise auf Polymerbasis mit verschiedenen anderen Verbindungen, wie z. B. Eisenoxid-, amorphen Silikat- und Pigmentzugaben hergestellt. Es ist nicht mit Wasser mischbar, gilt als staubhaltiger Gefahrstoff und wird bislang überwiegend in geschlossenen Gebinden auf Deponien entsorgt.

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