Minimierung des Bindemittelgehalts für eine bessere Dauerhaftigkeit

Optimierung von Betonmischungsentwürfen

Designnormen für Betonmischungen beinhalten weitgehend rezepturbasierte Spezifikationen, die Grenzwerte für bestimmte Mischungs­parameter wie Mindestzementgehalt und Wasser/Bindemittel-Wert vorschreiben. Das hat viele ökonomische, technische und ökologische Nachteile und ist einer der treibenden Faktoren für die Entwicklung leistungsbasierter Spezifikationen als Alternative für den Entwurf von Betonrezepturen. Ungeachtet dessen herrscht in der Betonfachwelt die Meinung vor, dass die Dauerhaftigkeit eines Betons direkt proportional zum Bindemittelgehalt ist. Dadurch kann ein unwirtschaftlicher und weniger nachhaltiger Beton entstehen, da eine hohe Zementkon­zentration verschiedene technisch ungünstige Auswirkungen haben kann, wie zum Beispiel thermische Effekte, höhere Wahrscheinlichkeit von Alkali-Kieselsäure-Reaktionen, Dauerhaftigkeitsprobleme wegen eines höheren Zementsteinvolumens, usw.

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