Duktile Verbindungen zum nachträglichen Einbau in erdbebengefährdete Fertigteilbauten

Edilmatic srl, 46020 Pegognaga (MN), Italien

Die jüngsten größeren Erdbeben in Italien (2009 L'Aquila und 2012 Emilia) und der Türkei (1998 Adana, 1999 Kocaeli, 2003 Bingol und 2011 Van) haben gezeigt, wie wichtig Verbindungselemente sind, die einen teilweisen oder kompletten Einsturz von Fertigteilbauten verhindern können. Das Thema wurde auf verschiedenen internationalen Konferenzen umfassend diskutiert und war Gegenstand diverser Laborver- suche an Universitäten in ganz Europa. Die europäische Norm EN 1998-1:2005 (Abschnitt 5.11.2.) enthält Anforderungen und Entwurfs- kriterien für Verbindungen von Betonfertigteilen. Diese Forschungsarbeit beschäftigt sich mit der Wechselwirkung zwischen Verbindungen in Form von Stahldübeln und duktilen Verbindungen in Form von Stahlvorrichtungen außerhalb der Betonelemente. Ziel dieser Studie ist die Bestimmung der seismischen Kräfte, die auf die Dübel und die hier vorgestellten Vorrichtungen wirken. Die Untersuchung startet mit der Analyse der mechanischen Eigenschaften vorhandener Dübel und ihres Verhaltens unter zyklischen und seismischen Belastungen. Darüber hinaus analysiert diese Studie die Interaktion der neuen Stahlvorrichtungen mit Bauelementen aus Beton, um die Anschlüsse der Vorrichtung, die für die Übertragung der seismischen Kräfte verantwortlich sind, richtig zu konzipieren. Zum Schluss wurde die Effizienz der Vorrichtungen mit nichtlinearen Analysen verschiedener gängiger Typen Fertigteilgebäude auf dem europäischen Markt ermittelt, um zu verifizieren, ob die Verschiebung der Gebäudestruktur und die zulässige Verschiebung der Vorrichtung übereinstimmen.

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