Superabsorbierende Polymere als neuer Zusatzstoff für zementgebundene Baustoffe

Innere Nachbehandlung von Beton und Mörtel

Bei superabsorbierenden Polymeren (SAP) handelt es sich um neue Zusatzstoffe zur inneren Nachbehandlung von Beton und Mörtel. Die hohe Wasserabsorptions- und -desorptionskapazität von SAP kann zur Steuerung des Hydratationsprozesses in Zement und demzufolge zur Redu­zie­rung des Rissbildungsrisikos in zementgebundenen Baustoffen genutzt werden. Dieser Effekt lässt sich üblicherweise anhand einer Verringerung des autogenen Schwindens nachweisen, das mit einer Selbstaustrocknung einhergeht. Der vorliegende Beitrag vermittelt einen Überblick über die Anwendung von SAP in zementgebundenen Baustoffen und veranschaulicht ihre Effizienz anhand eines Vergleichs von Versuchsergebnissen von Mörteln mit und ohne SAP. Es wird argumentiert, dass sich nicht lediglich eine Verringerung des autogenen Schwindens, sondern je nach Superabsorbertyp auch eine Verbesserung der mechanischen Eigenschaften erzielen lässt.

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