Geopolymerbeton und seine Eigenschaften

Erfahrungen in der Praxisanwendung

Die Verwendung alkalisch aktivierter Bindemittelsysteme gewinnt in der Betontechnologie zunehmend an Bedeutung. Ökologische Aspekte, und hierbei insbesondere die Reduktion von CO2-Emissionen bei der Bindemittelproduktion, stehen im Fokus des Interesses. Aber ebenso gewinnt die Verbesserung bestimmter Betoneigenschaften durch die Verwendung solcher Bindemittelsysteme an Bedeutung. Alkalisch aktivierte Bindemittelsysteme mit relativ niedrigem Calciumgehalt werden auch oftmals als „Geopolymere” bezeichnet. Die für die Erzielung ausreichender Festigkeiten erforderlichen Reaktionen von Geopolymerbindemittelsystemen weichen von den Reaktionen von auf konventionellem Portlandzement (PZ) basierenden Bindemittelsystemen ab. In den PZ-basierten Systemen werden hauptsächlich Calciumsilikathydratphasen gebildet, während in Geopolymersystemen vorwiegend anorganische dreidimensionale Aluminiumsilikatnetzwerke gebildet werden. Im vorliegenden Beitrag werden die Ergebnisse umfangreicher Laborversuche sowie mehrere praktische Anwendungen eines Geopolymerbetons mit einem Bindemittelsystem aus Hüttensand, Flugasche und speziell abgestimmter Aktivatoren im Hinblick auf spezielle Eigenschaften solcher Systeme, z. B. eine hohe chemische Beständigkeit, vorgestellt.

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