Grundlagen der Rheologie

Teil I: Rheologie von Frischbeton

Der Begriff der Verarbeitbarkeit von Beton beinhaltet viele unterschiedliche Anforderungen an das Fließverhalten des Frischbetons beim Mischen, Transport, Fördern, Einbringen und Verdichten. Der Beton soll so verarbeitbar sein, dass er ohne wesentliches Entmischen transportiert, gefördert, eingebracht und wenn möglich fast vollständig verdichtet werden kann. Diese Verarbeitbarkeit ist nicht eine einzelne messbare physikalische Größe, sondern hängt von vielen verschiedenen Parametern ab. Ein Faktor ist die Konsistenz. Diese kann mit unterschiedlichen Verfahren geprüft werden und so wird der Beton in Konsistenzklassen eingeteilt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass zwei Betonsorten, die derselben Konsistenzklasse zugeordnet werden, sich auch gleichermaßen gut pumpen, transportieren oder verdichten lassen. Teil I der dreiteiligen Artikelserie geht ein auf die Grundlagen der Rheologie. Was also ist rheologisch, d. h. messtechnisch, möglich und welche praktischen Aussagen für die Verarbeitbarkeit kann man aus solchen rheologischen Messergebnissen erhalten?

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Lothar & Jutta Gehm GbR Sachverständigenbüro für Rheologie Am Seeberg 14a 61352 Bad Homburg, Deutschland T +49 6172 9213554 F +49 6172 9437056 info@rheologie.de www.rheologie.de

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