Die Hydraulische Fuge und ihre Vorteile bei Kurvenfahrten mit vorgefertigten Vortriebsrohren

Schweizer Fallstudie

In Zürich musste ein fast einhundert Jahre alter Schmutzwassersammler durch ein neues, 294 m langes Rohr aus bewehrtem Beton mit einem Nenndurchmesser von 1.200 mm ersetzt werden. Microtunneling stellte sich aufgrund des engen Raums und des starken Verkehrsauf kommens als eine mögliche Methode zum Bau dieses Rohrleitungsabschnitts heraus. Die geometrischen Randbedingungen der zur Verfügung stehenden Grundstücksflächen erlaubten ausschließlich eine kurvenförmige Linienführung mit dem kleinen Radius von nur 125 m. Durch die Anwendung der Hydraulischen Fuge konnte diese anspruchsvolle Linienführung mit der regulären Rohrlänge von 3 m ohne maß gebliche Einbußen an Vortriebsgeschwindigkeit durchgeführt werden. Im ersten Teil des vorliegenden Artikels wird eine kurze Einführung in die Theorie und die Funktionsweise des fluidgefüllten Druckübertragungsrings, der Hydraulischen Fuge gemacht. Im zweiten Teil werden die Entwicklung der Baumethode zwischen den am Projekt Beteiligten und die wichtigsten Erfahrungen, die bei diesem außergewöhnlichen Projekt gewonnen wurden, näher beleuchtet.

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