Überwachungssystem für die Zugabe von Wasser in den Fahrmischer

Liebherr-Mischtechnik GmbH, 88427 Bad Schussenried, Deutschland

Die Verbesserung der Verarbeitbarkeit von Frischbeton durch die Zugabe von Wasser auf der Baustelle ist heutzutage ein allgemein übliches Phänomen. Aber wie wirkt sich diese Praxis auf die Betonqualität aus? Eine Wasserzugabe führt zu einer Veränderung des Wasser-Zement-Werts, die die Betonfestigkeit und -dauerhaftigkeit ganz erheblich beeinträchtigen kann. Das Resultat ist ein Beton mit anderen als den spezifizierten Charakteristika, dessen Stabilität im verbauten Zustand nicht mehr gewährleistet ist. Daher ist die Zugabe von Wasser in den Fahrmischer auf der Baustelle gemäß der Europäischen Betonnorm EN 206-1 untersagt. Verschiedenen nationalen Normen zufolge, so u. a. dem deutschen Anwendungsstandard DIN 1045-2 zur EUNorm EN 206-1, ist die Produktion von Beton mit reduzierter Wassermenge und die Zugabe des fehlenden Wasseranteils baustellenseitig in den Fahrmischer jedoch gestattet. Nach einer derartigen Wasserzugabe ist ein weiteres Mischen des Betons vorgeschrieben (1 Min. pro m³, jedoch mindestens 5 Min.). Diese Normen dienen der Sicherstellung einer hohen Betonqualität während des Transports nach dem Produktionsprozess und bei der Verarbeitung auf der Baustelle. Im Hinblick auf die Einhaltung der aktuellen Richtlinien und damit zur Erzielung der gewünschten Betonqualität ist eine Überwachung der Wasserzugabe direkt in den Fahrmischer erforderlich.

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