Die Oberflächenrauheit des Untergrunds spielt eine wichtige Rolle im Verhalten von mehrschichtigen Stahlbetonelementen. Normalerweise wird die Oberfläche durch Sand- oder Hochdruckwasserstrahlen und Abharken behandelt, bevor die neue Betonschicht eingebracht wird. Anschließend wird die Oberfläche einer Sichtprüfung unterzogen, ob sie rau genug ist. Diese Art der Begutachtung ist allerdings sehr subjektiv und demzufolge anfällig für falsche Schlussfolgerungen. Da es keine Standardmethoden zur Prüfung der Rauheit der Untergrundfläche gibt, empfehlen Konzeptionsvorschriften derzeit implizit eine qualitative Bewertung. Um die Nachteile dieser Vorgehensweise zu überwinden haben die Autoren eine Methode und ein Messgerät entwickelt, um die Verbundfestigkeit von Beton-auf-Beton-Verbindungen vor Ort genauer vorherzusagen.
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