Rezyklierte Gesteinskörnung im Beton: Was die Normen erlauben

Nachhaltige Fertigteilproduktion

Bau- und Abbruchabfälle machen weltweit rund ein Drittel des gesamten festen Abfallaufkommens aus. Ihre mineralische Fraktion bietet ein erhebliches Potenzial, natürliche Gesteinskörnungen in der Betonherstellung teilweise zu ersetzen, wird bislang jedoch nur in begrenztem Umfang industriell genutzt. Ein wesentlicher Grund hierfür liegt in den unterschiedlichen nationalen und regionalen Regelwerken zur Verwendung von Recycling-Gesteinskörnungen (recycled aggregates, RA) in Beton, deren zulässige Ersatzgrade von 20 % bis zu 100 % reichen. Dieser Beitrag vergleicht die entsprechenden Grenzwerte in zehn nationalen und internationalen Normen und Leitlinien und untersucht die technischen Hintergründe der unterschiedlichen Regelungen.

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Areej Gamieldien, Concrete Materials and Structural Integrity Research Unit, Department of Civil Engineering, University of Cape Town, South Africa

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