Jeder Betonwarenhersteller erzeugt erhebliche Mengen an Betonabfällen – von Ausschusssteinen über Verschnitt und Anfahrausschuss bis hin zu beschädigten Produkten. In herkömmlichen Betrieben werden diese Abfälle meist kostenpflichtig entsorgt oder abtransportiert. Für Hersteller weltweit wird diese Herausforderung zusätzlich verschärft durch hohe Rohstoffkosten und zusätzliche (Personal-)Kosten, denn die manuelle Handhabung und Zwischenlagerung von Abfällen sind oft kostenintensiv und im betrieblichen Ablauf ineffizient. Die herkömmliche Lösung zur Vermeidung von Deponiekosten besteht aus mobilen Backen- oder Prallbrechern in Kombination mit Siebanlagen. Zwar werden die Herausforderungen damit adressiert, gleichzeitig entstehen jedoch neue Probleme Staubentwicklung, hoher Energieverbrauch (kWh/t), zusätzlicher Bedienaufwand sowie ein hoher Wartungsbedarf der Siebanlagen durch zementhaltiges Material – insbesondere bei feinen Körnungen (Sandkörnungen), die für die Wiederverwendung in der Betonwarenproduktion erforderlich sind.
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